GUADAGNINI TRIO
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ALINA ARMONAS-TAMBREA

Ihre künstlerische Vielseitigkeit brachte Alina Armonas-Tambrea bereits als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin zum Ausdruck und führt diese darüber hinaus auch als Dozentin für Violine und Kammermusik fort. Ihrer Funktion als Konzertmeisterin des Staatstheaters Darmstadt folgte 2010 die Berufung an die Akademie für Tonkunst. Es ist ihr ein großes Bedürfnis, etwas von den umfangreichen Erfahrungen weitergeben zu können, die sie auf ihrem breit gefächerten musikalischen Lebensweg sammeln durfte.  In der Saison 2020/21 übernahm sie die Position der 1. Vorsitzenden der seit 50 Jahren bestehenden Konzertreihe "Kammerkonzerte Darmstadt".

Seit ihrem Konzertdebüt im Alter von 14 Jahren mit Beethovens Violinkonzert kann Alina Armonas inzwischen auf eine über 20 Jahre dauernde Konzerttätigkeit zurückblicken. Als Solistin des Warschauer Symphonie Orchesters, der Philharmonie Südwestfalen, der Deutschen Kammerakademie, der Klassischen Philharmonie Bonn und vieler weiterer Sinfonie- und Kammerorchester trat sie in bedeutenden Konzertsälen wie der Düsseldorfer Tonhalle auf.

Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben wie „Jeunesses Musicales“ in Belgrad und dem „Johannes Brahms Wettbewerb“ in Pörtschach, denen Preise auf Bundesebene bei „Jugend Musiziert“ vorausgingen, begleiteten ihren künstlerischen Werdegang. Des Weiteren war sie Stipendiatin der Kunststiftung NRW, der Vössing-Stiftung, der Schuller-Stiftung und der Dörken-Stiftung.

In Rumänien geboren und in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen, wurde der Grundstein für ihre späteren Erfolge schon früh gelegt: Im zarten Alter von 5 Jahren begann Alina Armonas das Violinspiel von ihren Eltern zu erlernen und setzte ihre Studien nach der Auswanderung bei Prof. Rosa Fain an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und bei Prof. Viktor Tretyakov an der Hochschule für Musik in Köln fort. Ihr Diplom, das solistische sowie das kammermusikalische Konzertexamen – das sie mit ihrem Klaviertrio beim Alban Berg Quartett absolvierte – schloss sie mit Bestnote ab. Weitere maßgebliche Impulse erhielt sie darüber hinaus von Thomas Brandis und Igor Ozim.