GUADAGNINI TRIO
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PRESSESTIMMEN


 


Das Guadagnini Trio in der Heidelberger Alten Aula
FEBRUAR 2018

„...Träumerisch versonnen ertönte der langsame Satz (Mozart Klaviertrio C-Dur, KV 548), wurden die Phrasen in filigraner Innigkeit ausgesungen. Dazu: fein hingetupfte rokokohafte Spitzenklöppelei. Tonangebend und federführend war die Pianistin Anca Lupu, die sehr agil formulierte, rasante Läufe aufgeweckt einherjagen ließ…

In Mendelssohns Klaviertrio Nr. 1 d-Moll nach der Pause trug das Guadagnini Trio von Anfang an sehr viel Poesie hinein. Die in bezaubernder Leichtigkeit schwingenden Rhythmen gaben dem Kopfsatz schönste Grazie. Tiefe Empfindung, innig erfüllte Beseeltheit und träumerisch zartes Spiel prägte den langsamen Satz.
Zu einem bezaubernden mittsommernächtlichen Elfenreigen wurde das Scherzo, behände animiert und unbeschwert einherhuschend. Dabei wurde stets sehr geschmackvoll und stilsicher musiziert, wurde ein wunderbar natürlicher Klang entworfen. Ein angenehm unforciertes Spiel, das gleichwohl genug Temperament besaß, um jederzeit mitzureißen.“



 

 


"ROMANTISCHER TON"
NOVEMBER 2017

„… Ein Kammerensemble der Spitzenklasse…

…Dem Tonfall der beiden Mendelssohn-Trios, ihrer romantischen Emphase, ihren schwärmerischen Aufschwüngen, wurde das Guadagnini Trio mit kompromisslos leidenschaftlichem Nachdruck gerecht. Am Werk waren drei Energiebündel mit ausgeprägtem gestalterischem Impuls. Jede Einzelheit der Akzentuierung, Melodik und Farbgebung wurde in der Wiedergabe des Trios zum Ereignis. Leerläufe waren diesem Stil gänzlich unbekannt.

Andererseits erwiesen sich die drei Spieler - ganz besonders die Pianistin - als Virtuosen von Format. An Brillanz blieb diesmal bestimmt kein Wunsch offen. Ebenso wenig an Eleganz. So entfaltete sich in Mozarts Trio der kammermusikalische Dialog der Instrumente äußerst vielschichtig und intensiv, bei exemplarischer Klarheit der Phrasierung und Artikulation. Und die stürmischen Verdichtungen in den Ecksätzen der beiden Mendelssohn-Trios wären kaum impulsiver vorstellbar gewesen. Überaus beeindruckend wirkten zudem der Esprit und die beschwingte Leichtigkeit des Scherzos von Felix Mendelssohns Trio.“

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„GUADAGNINI TRIO BEGEISTERT IN DARMSTADT MIT MOZART UND MENDELSSOHN"

NOVEMBER 2017

"... Beim Kammerkonzert im Haus der Geschichte entstand eine musikalische Verbindung, die von spieltechnischer Souveränität, kammermusikalischem Feingefühl, hervorragend koordiniertem Zusammenspiel und differenzierter Ausdrucksfähigkeit geprägt war. Der regelmäßige Blickkontakt war Zeichen eines Ensemblegeistes, der wohldosiertes Kalkül mit musikalischer Spontaneität vereint. Die rumänische Pianistin Anca Lupu setzte mit ihrem Klavierpart Impulse, während Alina Armonas-Tambreas Violine aufblühte und Edvardas Armonas’ warmer Celloton zwischen beiden vermittelte. Felix Mendelssohns Trio war in vielen Farben aufgefächert: glitzernde Klaviergeläufigkeit im ersten Satz, ein elegisches Lied ohne Worte und quirliger Elfenspuk in den Mittelsätzen sowie weite Spannungsbögen im Finale.

Ebensolche interpretatorischen Qualitäten waren zu hören bei Fanny Mendelssohn-Hensel, der älteren Schwester von Felix. Ihr wohl bekanntestes Kammermusikwerk, das Klaviertrio op. 11, ebenfalls in d-Moll, musizierte das Guadagnini-Trio mit enthusiastischem Schwung, großer Brillanz und einem sinfonisch anmutenden Klang...

Begonnen hatte das Konzert mit Mozarts Klaviertrio C-Dur KV 548, ganz vom flüssigen Klavierspiel Anca Lupus bestimmt und mit viel Sinn eines kammermusikalisch fein dosierenden Trios für die Überraschungen, die Mozart bereithält. Für stille, melancholische Momente, die während des Konzertes ausgespart waren, sorgte die Zugabe: eine kleine Serenade von George Enescu."

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CD-BESPRECHUNG               
DEZEMBER 2016

"Das hervorragende Trio Enescu trifft freilich auch den Tonfall dieser Musik geradezu ideal: Dynamisch-artikulatorisch perfekt aufeinander abgestimmt, spielt es ausgesprochen atmosphärisch-klangschön."




„SENSIBLER KLANG IM GROßEN SAAL“  
NOVEMBER 2016

„…Ein wunderbar singender Ton kennzeichnet das Mozart-Trio…
Der Allegro-Kopfsatz des Mozart-Trios geriet sehr fein in der Klanggestaltung, Vibrato spielte bei den Streichern eine eher untergeordnete Rolle und wurde auch sehr differenziert eingesetzt…Ein äußerlich betrachtet minimaler Aufwand führte im Andante cantabile zu einem wunderbar singenden Ton und zu großer Wirkung. Das Final-Allegro gelang sehr überzeugend durch den leichten und federnden Gestus, der dennoch nie leichtfertig-oberflächlich geriet.
Das Andante con moto von Grieg bezog seine berührende Interpretation vor allem aus zwei Quellen: Violine und Violoncello vereinten sich, sogar oft unisono, zu einer Stimme, die als ausbalanciertes Gegengewicht zum Klavier auftrat. Die leidenschaftliche Grundanlage mit großen Gefühlen wurde dabei sehr feinfühlig und auf Nuancen bedacht umgesetzt.
Fanny Hensels Klaviertrio hat mit einem gleich besetzten Werk ihres Bruders nicht nur die Tonart gemeinsam…Die Eigenständigkeit, mit der Hensel die kraftvolle Kantabilität hier in Klang umsetzte, war der Souveränität der Interpretation durch das Trio Enescu adäquat. Virtuosität geriet nie oberflächlich und war immer in den Dienst des gesamten Notentextes gestellt…Am Schluss des Konzerts gab es viel Beifall für eine großartige Leistung der drei Musiker."






CD-TIPP
                 
NOVEMBER 2016

"...Dazu muss man sie einfach hören und das, das ist mit dieser Aufnahme ein Vergnügen."





„DAS TRIO ENESCU ÜBERZEUGT MIT KOMPONISTINNEN-PROGRAMM BEIM RHEINGAU MUSIK FESTIVAL“                  
AUGUST 2016

„…Die Pianistin Gabriele Gylyte, Geigerin Alina Armonas-Tambrea und Cellist Edvardas Armonas sorgen im sensibel abgestimmten Zusammenspiel dafür, dass mitreißender Einfallsreichtum und Originalität der Komposition [Fanny Hensel Klaviertrio op. 11] im Metternich-Saal angemessen zur Geltung kommen…Von den Qualitäten des Trios kann man sich beim RMF auch in zwei Stücken der 1918 im Alter von nur 24 Jahren verstorbenen Lili Boulanger überzeugen. Wunderschöne Cello-Kantilenen lässt Edvardas Armonas in „D´un soir triste“ hören, einem Stück, dessen Architektur von weit ausgreifenden harmonischen Spannungsbögen getragen wird. Das impressionistische Farbenspiel auch von „D´un matin de printemps“ (Von einem Frühlingsmorgen) gehört zu den stärksten Eindrücken aus dem Programm „starker Frauen.“


WILDAUER RUNDSCHAU

„EIN UNGLAUBLICHER KLANGREICHTUM VERBUNDEN MIT UNGEBREMSTER SPIELFREUDE“               
JULI 2016

„Am 9. 7. 16 spielte das exzellente Trio Enescu, dem enorme musikalische Ausdruckskraft und feinsinniges Zusammenspiel innewohnen, was beste internationale Kritiken und Preise bestätigen. Das Ensemble trat im Bibliothekssaal der Technischen Hochschule Wildau als ein Highlight der 25-Jahrfeier des Wildauer Campus’ auf. Bereits mit den ersten Tönen verwandelten die Musiker den bis zum imposanten Glasdach hinauf offenen Büchersaal in ein Konzerthaus voller Atmosphäre und bezauberten die reichlich erschienenen Zuhörer mit ihrer Kunst. In Werken von Mozart, Boulanger und Fanny Hensel-Mendelssohn beeindruckten sie mit facettenreichem Spiel, fein gezeichneter Stimmführung der einzelnen Instrumente und ungebremster Spielfreude…Anhaltender Applaus war verdienter Lohn für das Trio und Dank für einen wunderbaren Konzertabend, der zugleich Appetit auf mehr machte…“







MAI 2016

„…Dem glanzvollen, von originellen Einfällen überquellenden g-Moll-Stück [Clara Schumann Klaviertrio, op. 17] schenkte das Trio Enescu die nötige Wucht und Leidenschaft. Die litauische Pianistin Gabriele Gylyte-Hein verband Kraft und Virtuosität mit Sensibilität, ihr zur Seite die Geigerin Alina Armonas-Tambrea mit großem, warmem Ton, ausgezeichnet mit dem Cellisten Edvardas Armonas harmonierend. Überzeugend war die Gliederung in großen Bögen, mit präziser Phrasierung, differenzierter Dynamik und sicherem Gefühl für Steigerungen."






LYRISCHE PASSAGEN MIT VIEL WÄRME“     
MÄRZ 2016

„…Das Trio Enescu mit Alina Armonas-Tambrea (Violine), Edvardas Armonas (Violoncello) und Gabriele Gylyte (Klavier) führte das Werk [Clara Schumann Klaviertrio, op. 17] mit perfektem Ensemblespiel auf. Themen, die von einem Instrument zum andern wechselten, wurden hervorgehoben, parallel geführte Passagen sangen wie von einem einzigen Instrument gespielt, das Klavier beteiligte sich oft mit brillant umspielten Themen-Strukturen am Dialog. Neben lyrischen Passagen, die viel Wärme ausstrahlten, kam es im 1. Satz auch zu kraftvollen akkordischen Höhepunkten. Ein schroffer Schluss stellte den wehmütigen Charakter infrage. Das Scherzo begann mit einem leichtfüßigen Geigenmotiv, das wieder perfekt im klassischen Duktus in allen Stimmen verarbeitet wurde. Im Andante setzten die Streicher ihre Arbeit in sanftes Streicheln um; das Klavier lieferte dazu im Hintergrund leise Dreiklänge. Der Schluss-Satz, ein Allegretto, forderte viel Energie. Wuchtige Akzente wurden gesetzt; ein Fugato mit nacheinander einsetzendem Thema wies in die Barockmusik zurück…Ein energiegeladener Einstieg schuf im 1. Satz [Robert Schumann Klaviertrio F-Dur op. 80] einen Kontrast zu dem kantabel ausgesungenen Seitenthema. Im 2. Satz, „Mit innigem Ausdruck“ überschrieben, hielten Geige und Cello Zwiesprache in Gegenbewegung, vom Klavier in Dreiklangs-Triolen umspielt. Man wurde an Schumanns unglaublich ausdrucksvolle Lied-Kompositionen erinnert. Das Scherzo ließ anfangs das Klavier zu langen Tönen der Streicher hüpfen, dann traten Klavier und Geige als geniale Partner zu dunklem Cello-Grund auf. Im Finale führte ein gleichmäßiges Staccato-Motiv die Instrumente nach oben und unten auseinander und vereinte sie dann zur Einstimmigkeit. Eine schnelle Koda setzte die Schluss-Akkorde. Das Publikum, das sich hier und da beim Applaudieren nicht bremsen ließ, jubelte jetzt lauthals.“





„PUNKTGENAUES ZUSAMMENSPIEL

TRIO ENESCU BIETET IM KAMMERMUSIKSAAL DES BEETHOVEN-HAUSES MUSIKALISCHEN HOCHGENUSS“                               
DEZEMBER 2015

„…bereits vom ersten Satz des so genannten Erzherzog-Trios von Ludwig van Beethoven an

durfte man das hervorragende Zusammenspiel der jungen Musiker genießen. Sehr gut ausbalanciert zwischen den Instrumenten und mit homogenem Klang der Streicher erklang bereits der Kopfsatz. Durch die Ausgewogenheit wirkte auch das folgende Scherzo transparent. Ausdrucksstark und erfreulicherweise mit nur sehr sparsam eingesetztem Vibrato setzten Alina Armonas-Tambrea (Violine), Edvardas Armonas (Violoncello) und Gabriele Gylyte-Hein (Klavier) den langsamen

Satz um, bevor sie im Finalsatz noch einmal ihr punktgenaues Zusammenspiel unter Beweis stellten…“





„HÖCHSTE EXPRESSIVITÄT“ 
SEPTEMBER 2015

„…Im Mittelpunkt des Konzerts stand das mächtige Trio Nr. 3 c-Moll op. 101 von Johannes Brahms. Während das Mozart-Trio durch seine konzertante Ausrichtung Brillanz und Präzision erfordert, kommen bei Brahms noch die intensiven harmonischen Ausweitungen und die dynamische Breite hinzu. Kraftvolle Klavierakkorde im Klavierpart leiten den dramatisch düsteren Mollsatz ein, dann folgen stürmische harmonische Bewegungen, von Gabriele Gylyte mit enormer Klangenergie gestaltet. Wie eine Ballade klingt das Thema in Violine und Violoncello, große Expressivität war da im Spiel. So klingt Kammermusik auf höchstem Niveau, voller Energie, und ein Zusammenspiel, das mächtige Kräfte entfaltet…Alina Armonas, Gabriele Gylyte und Edvardas Armonas, drei sympathische und herausragende Musiker, zeigten in diesem anspruchsvollen Programm Vielseitigkeit, makellose Technik und eine mitreißende Spielfreude.“


 

„SELTENE SCHÄTZE DER MUSIK“
OKTOBER 2014

„…Diese kraftvolle, hochexpressive Musik liegt den drei Musikern [G. Enescu Trio a-Moll] – die souveräne Pianistin ist voller Kraft und mit beeindruckender Technik auf dem Posten, und die ebenbürtigen Streicher tragen mit glutvollem Klang dazu bei, dass das Werk die Hörer rundum zufriedenstellt. Da hatte man in dem einleitenden Es-Dur-Klaviertrio (HoB. XV:30) von Joseph Haydn bereits eine erlesene Kostprobe aus dem klassischen Genre vernommen – auch hier gefiel die kammermusikalische Überlegenheit der Interpreten ebenso wie das Stück aus Haydns später Reifezeit selbst…Als weitgehend unbekanntes „Schmankerl“ des Repertoires wurde im zweiten Teil das Klaviertrio Nr. 1 d-Moll von Anton Arensky geboten…Das junge, ausgezeichnete und für die Zukunft sehr vielversprechende Trio tut gut daran, solche Schätze dem Vergessen zu entreißen…“




CD-BESPRECHUNG
JULI 2014

„…was soll man noch loben? Die Interpreten natürlich: Sie haben ihr Trio nach Enescu benannt und präsenrieren sich als ideale Interpreten seiner Musik, denn sie scheinen seine Tonsprache unmittelbar zu verstehen. Expressivität einerseits, strukturelle und formale Klarheit und Raffinesse andererseits kommen keine Sekunde lang zu kurz. Das ist in Gabriel Faurés Klaviertrio d-Moll op. 120 nicht  anders; überhaupt war es eine sehr gute Idee, diese beiden so verwandten und gleichzeitig so verschiedenen Werke miteinander zu kombinieren. Eine schöne CD.“




CD-BESPRECHUNG
JULI 2014

“Zu hören ist mächtige Klangsubstanz, jeder der drei Spieler vermag kraftvoll aus dem Ganzen hervorzutreten, gemeinsam verschmilzt man zu einem breit dahinfließenden Ton.”





CD-BESPRECHUNG
JULI 2014

„…Das Trio arbeitet die Strukturen wunderbar heraus, übertreibt nicht im Gestus, sondern stellt eine klar verständliche, entschlackte und doch voller Wärme strahlende Version vor. Das Zusammenspiel ist vorbildlich…“






„MIT LEIDENSCHAFT IN SCHUMANNS KLANGSTÜRME“

NOVEMBER 2013

„…Ein hervorragendes Ensemble, das sich durch bestens koordiniertes Zusammenspiel und die Fähigkeit zu ausdrucksvollen Modellierungen auszeichnet…Sensibel und dynamisch fein abgestuft präsentiert das Ensemble diese klanggesättigte, vorimpressionistische und in mächtigen Steigerungen aufschäumende Musik [G. Fauré Trio d-Moll op. 120]. Dass die drei Musiker den virtuosen Wettstreit zwischen Streichern und Klavier im Finale blendend bestehen und sämtliche Aufgaben so locker meistern, liegt vor allem in ihrer perfekten Abstimmung untereinander. Das gilt auch für Robert Schumanns F-Dur-Trio op. 80. Leidenschaftlich stürzen sie sich in Schumanns Klangstürme, mit strammem Fugato fegen sie das das besinnliche Zitat des Kunstliedes „Dein Bildnis wunderselig“ hinweg. Hellwach geht das Trio den bizarren, metrisch-rhythmisch verqueren Figuren des Scherzo-Satzes nach, um im Finale mitreißende Spielfreude zu entfachen, sprühend selbst in den verästelten polyphonen Passagen…“